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Warum braucht mein Pferd eine Zahnbehandlung - es frißt doch noch…?

Zahnprobleme werden leider erst für den Besitzer offensichtlich, wenn das Pferd erhebliche Probleme hat. Schön, wenn es nicht so weit kommt und der Zahnarztbesuch genauso selbstverständlich wird wie der Hufschmiedbesuch, mit dem man auch nicht wartet bis das Pferd lahmt.

Es kommt leider häufig vor, dass Besitzer ihr Pferd als völlig symptomfrei zu einer Routinebehandlung vorstellen. Beim Blick ins Maul sich aber häufig erschreckende Befunde ergeben. 

Blick ins PferdemaulBlick ins Pferdemaul

Veränderungen in der Maulhöhle, die sich z.B. durch fehlerhaften Abbrieb einstellen, haben Auswirkungen auf den Kaumechanismus. Nur wenn die 3- Punkt- Balance zwischen Backen-, Schneidezähnen und Kiefergelenk gut funktioniert kann das Pferd entpannt und gut kauen. Da die Verdauung des Pferdes ein sehr sensibles System ist, sollten nicht schon am Anfang des Verdauungsvorgangs, nämlich in der Maulhöhle Probleme bestehen.

Bei jungen Pferden sollte der Zahnwechsel kontrolliert werden, denn hier können durch unregelmäßigen Wechsel erste Probleme entstehen, die das Pferd dann das ganze Leben begleiten.

Beim Pferd zwischen 6 und 16 Jahren sollten regelmäßig, meist 1 mal im Jahr Schärfen und Kanten entfernt werden, Stufen oder Wellen ausgeglichen und die Länge der Schneidezähne angepaßt werden. Bei der regelmäßigen Kontrolle können auch gravierenderer Zustände wie Zahnfrakturen oder anderweitige Erkrankungen früh genug entdeckt werden.

Bei den älteren Pferden ist ein ausbalanciertes Gebiß von besonderer Bedeutung und trägt zum Erhalt der Zähne bei. Manchmal müssen auch wackelige und schmerzende Zähne entfernt werden.

Ein als Reit-, oder Kutschpferd genutztes Pferd trägt zudem meist ein Gebiß im Maul. Vor dem Einreiten sollte man z. B kontrollieren lassen, ob Wolfszähne vorhanden sind, die das Pferd meist nicht unerheblich stören. Ein Pferd kann nur entpannt am Zügel gehen, wenn in seinem Maul alles in Ordnung ist, schon kleine Veränderungen können störend sein und so Auswirkungen auf die gesamte Losgelassenheit unter dem Reiter haben.

 

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